INTERVIEW

Lerne Amélie Pauli kennen, Head of Customer Care bei mimacom in Bern

Mehr als 20% aller mimacom Mitarbeiter sind Frauen. Manche arbeiten in der Verwaltung oder im Finanzmanagement, doch eine große Anzahl auch in technischen Berufen. Amélie Pauli in Bern ist eine von ihnen. Wir sprachen mit ihr über ihren Alltag bei mimacom, warum mehr Frauen in technischen Berufen gebraucht werden und warum Game of Thrones ein Grund dafür ist, dass sie bei mimacom gelandet ist.

Tim: Kannst du uns kurz erklären, wie du zu mimacom gekommen bist und was deine Funktion im Unternehmen ist?

Amélie: Ich arbeite nun schon seit zwei Jahren als Scrum Master und Projektleiterin bei mimacom in der Schweiz. Außerdem bin ich die Leiterin des Customer Care und manage ein engagiertes Team. Somit habe ich eine lokale und internationale Funktion. Das agile Anwendungsteam zur Kundenbetreuung sitzt in Bern, Barcelona und Valencia. Es beinhaltet auch den Service Desk, den wir in Bern haben. Ich sehe mich, um ehrlich zu sein, eher als ein Dirigent. Ich muss verwalten und organisieren, dass jeder das rechte Maß an Arbeitsbelastung hat und uns nichts von der Arbeit abhält.

Tim: Was genau macht das Customer Care und der Service Desk bei mimacom?

Amélie: Customer Care kümmert sich um den gesamten Prozess der Kundensystempflege. Es geht dabei um die Verwaltung und Durchführung der Prozesse unseres Qualitätsmanagement Systems. Dagegen hat der Service Desk eine unterstützende Rolle. Er ist für viele Kunden die erste Kontaktstelle, wenn sie versuchen sich mit mimacom telefonisch oder per Email in Verbindung zu setzen. Der Service Desk unterstützt ebenso die Verwaltung und das Testmanagement.

Tim: Erzähle uns von deiner Zeit vor mimacom.

Amélie: Ich habe im Kanton Bern eine Lehre gemacht und arbeitete dort 5 Jahre lang, von daher kenne ich den öffentlichen Sektor ziemlich gut. Davor war ich in anderen IT-Unternehmen und Startups und arbeitete im Projektmanagement und Vertrieb. Studiert habe ich Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Marketing.

Tim: Die Anzahl von Frauen bei mimacom ist im Vergleich zu anderen Unternehmen in der IT-Branche ziemlich hoch. Warum werden trotzdem noch mehr Frauen bei mimacom benötigt?

Amélie: Weil es eindeutige Beweise gibt, dass Frauen bessere Entscheidungen treffen! (Kommentar von Tim: Die Beweisquelle wird zu einem späteren Zeitpunkt thematisiert:-)) Eine gesunde Mischung von verschiedenen Leuten ist wichtig für den Erfolg eines internationalen und vielfältigen Unternehmens wie mimacom. Trotzdem sollten es nicht zu viele Frauen im Büro geben, das kann andere Probleme mit sich bringen.

Tim: Zum Schluss haben wir noch ein paar kurze Fragen, damit unsere Leser dich besser kennen. Bist du bereit?

Tim: Pizza oder Pasta?

Amélie: Pizza! Miss Italia, aber ohne Rucola. Aber das Wichtigste daran ist, dass sie frisch ist.

Tim: Auto oder Zug?

Amélie: Zug! Ich habe ein Jahresabonnement und besitze kein Auto mehr, seitdem ich in der Stadt lebe.

Tim: Fenster- oder Gangplatz?

Amélie: Fensterplatz!

Tim: Kaffee oder Tee?

Amélie: Ich trinke schwarzen Tee mit einem Schuss Milch.

Tim: Strand oder Berge?

Amélie: Für mich ist es ganz klar der Strand! Ich habe es gern warm und sonnig.

Tim: Windows PC oder Mac?

Amélie: Zurzeit habe ich einen Mac, aber ich versuche alle zwei Jahre zu wechseln, um im Umgang mit beiden Systemen fit zu bleiben.

Tim: Game of Thrones oder Glee?

Amélie: Ich bin ein riesen Game of Thrones Fan! Tatsächlich ist Game of Thrones der Grund, warum ich heute bei mimacom arbeite. Viele Jahre bin ich jeden Tag mit demselben Zug auf demselben Platz gefahren. Auf diese Weise habe ich die Leute, die um mich rum saßen, sehr gut kennen gelernt. Ein ehemaliger Mitarbeiter von mimacom in Bern bemerkte eines Tages, dass ich Game of Thrones las und fing an, sich mit mir darüber zu unterhalten. So fing unsere Bekanntschaft an und nach einigen Monaten erzählte er mir von freien Stellen bei mimacom und fragte mich, ob ich mich nicht bewerben möchte. Game of Thrones der Grund, warum ich heute bei mimacom bin.

Tim: Wacken oder Tomorrowland?

Amélie: Open Air Gampel (das ist ein Festival, bei dem Künstler und Bands aller Genres und Styles vertreten sind)

Tim: Lego oder Playmobil?

Amélie: Ich mag beides! Bei Playmobil mochte ich schon immer die Rösschen und bei Lego die Schlösser.

Tim: Shopping oder Filme?

Amélie: Wenn Star Wars läuft, dann auf jeden Fall Filme! Ansonsten ist das eine sehr schwierige Entscheidung...

Tim: WhatsApp oder Telefonanruf?

Amélie: WhatsApp, und bitte mit sehr vielen Emojis.

Tim: Vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg und Spaß bei mimacom.