INTERVIEW

Interview mit Elisabeth "Eli" Guggisberg

Für viele Bewerber war Eli die erste Kontaktperson, das «Gesicht» von mimacom. Sie baute das Recruitment Team seit Juli 2015 auf, dadurch hat sie einen wesentlichen Beitrag zum Wachstum und Erfolg des Unternehmens beigetragen. Vor allem, indem sie sich vergewissert, dass die steigende Nachfrage der Kunden gedeckt ist. Im August zieht sie wieder in ihr Heimatland, die Schweiz, zurück, aber bleibt weiterhin (natürlich) bei mimacom. Wir trafen Eli und sprachen mit ihr über Bewerbungsgespräche, die Unterschiede zwischen Spanien und der Schweiz und ihre Position bei mimacom.

Antje: Warum hast du dich für mimacom als Arbeitgeber entschieden?

Eli: Ich wohnte bereits in Valencia, als ich 2015 anfing für mimacom zu arbeiten und zu dieser Zeit wollte ich für ein internationales Unternehmen arbeiten, in dem ich meine Erfahrung im Recruitment und HR einbringen konnte. Außerdem wollte ich Verantwortung übernehmen und bekam bei mimacom diese Möglichkeit. Ein Team auf eine unkonventionelle Art und Weise aufzubauen sowie die Zusammenarbeit mit anderen mimacom Büros war für mich eine großartige Gelegenheit.

Antje: In der Zeit als Recruiter hast du viele Bewerbungsgespräche geführt. Kannst du mir Antworten nennen, an die du dich besonders erinnerst? Oder gibt es so etwas wie die perfekte Antwort?

Eli: Ich denke nicht, dass es die perfekte Antwort gibt, aber es ist vorteilhaft, wenn man während des Gespräches merkt, dass der Bewerber genau weiß, warum er sich bei mimacom beworben hat und, dass er sich für die offene Stelle wirklich interessiert. Eine Leidenschaft für neue Technologien und Software Entwicklung ist auch wesentlich. Wenn man dazu noch perfekt auf die Stellenausschreibung passt, schlägt das Herz des Recruiters schneller. Ein No Go ist «Ich hatte keine Zeit mich über das Unternehmen zu informieren, können Sie mich aufklären» oder «über welchen Job sprechen wir heute eigentlich genau?» oder noch schlimmer: Der Bewerber taucht gar nicht erst auf.

Antje: Was war der skurrilste Moment, an den du dich erinnerst?

Eli: Nun, es ist immer lustig, wenn unerwartet Mitbewohner, schreiende Kinder, hungrige Hunde oder Katzen versehentlich in das Bewerbungsgespräch platzen.

Antje: Im August ändert sich nicht nur dein Arbeitsumfeld und du übernimmst eine neue Position bei mimacom; du wirst auch wieder zurück in die Schweiz ziehen. Kannst du uns dazu etwas sagen?

Eli: Ich arbeite als Assistentin der Geschäftsführung in Bern und in Zürich. Aber das ist nur ein Teil. Außerdem werde ich den Ausbau des Human Ressource Prozesses bei mimacom unterstützen. Zum Beispiel werde ich beim Prozess für die Einführung neuer Mitarbeiter mitwirken, Mitarbeiterveranstaltungen organisieren und die Verbesserung des Talentmanagements unterstützen. Ich freue mich schon sehr auf die Schweiz und die neue Position.

Antje: Was sind deiner Meinung nach die Unterschiede zwischen Spanien und der Schweiz?

Eli: Oh da gibt es viele Unterschiede. Die Mentalität zum Beispiel. Die Spanier sind in vielen Fällen offener, kommunikativer und professioneller im Smalltalk und beim feiern, der «Fiestas». Die Schweiz ist strukturierter und ich habe den Eindruck, dass die Leute pünktlicher sind (zumindest manche) ;-). In Spanien bin ich gern und oft draußen und in der Schweiz kann man an kalten Tagen ein Fondue mit Freunden genießen.

Antje: Was wirst du von Spanien in der Schweiz vermissen? Und was hast du in Spanien von der Schweiz vermisst?

Eli: In der Schweiz werde ich (natürlich) das Team und die Sonne vermissen. Ich liebe Meeresfrüchte, wie Tintenfisch und Muscheln. Wenn ich in Valencia bin, vermisse ich meine Familie und Freunde aus der Schweiz und den Wald (echte, grüne Bäume) ;-) – ah und «Blevita» von Migros.

Antje: Zum Schluss haben wir noch ein paar kurze Fragen, damit unsere Leser dich besser kennen. Bist du bereit?

Antje: Raclette oder Patatas Bravas?

Eli: Raclette (aber eigentlich mag ich beides)

Antje: Riviella oder Sangria?

Eli: Sangria

Antje: Berge oder Meer?

Eli: Meer

Antje: -20 Grad oder +35 Grad?

Eli: +35 Grad, ganz klar!

Antje: Katzen oder Hunde?

Eli: Katzen, obwohl ich Hunde auch mag. Zurzeit ist es für mich leider unmöglich einen Hund oder eine Katze zu haben, deswegen habe ich zwei Meerschweinchen. Leider muss ich sie in Spanien zurücklassen.

Antje: Welche berühmte Person würdest du gerne einmal kennenlernen und warum?

Eli: Barack Obama, weil ich Politik mag und weil es toll wäre, mich mit ihm über seine Erfahrungen in den letzten 10 Jahren unterhalten zu können.

Antje: Vielen Dank Eli für deine Zeit und viel Erfolg bei deinem Neuanfang in der Schweiz und deiner neuen Position.